Zukunftszeit

Zukunftszeit - Gemeinsam für ein buntes Land. So lautet der Titel der bereits angekündigten „Aktion 2017“ des BDKJ Bundesverbands und seiner Diözesan- und Mitgliedsverbände.

Im Vorfeld der Bundestagswahl, deren Ergebnis die bevorstehenden vier Jahre in Deutschland entscheidend prägen wird, wollen wir gemeinsam während des Aktionszeitraum von März bis September 2017 insgesamt vier Jahre (etwa 35.000 Stunden) unserer Zeit und unseres Engagements für ein buntes Land sammeln. So machen wir deutlich, was wir uns für unser Land in den kommenden vier Regierungsjahren und darüber hinaus wünschen. Konkret heißt das: Kinder und Jugendliche engagieren sich deutschlandweit in ihren verbandlichen Gruppen durch eine Vielzahl von Aktionen für die Integration von Geflüchteten und/oder widersprechen durch konkrete Aktionen jeder Form von Menschenfeindlichkeit. Die Dauer jeder Aktion wird gezählt und summiert. Dabei zählt der (zeitliche) Einsatz jeder Teilnehmerin und jedes Teilnehmers.

Aus unserem Glauben heraus treten wir für eine offene Gesellschaft und gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ein. Das bedeutet:

  • Der BDKJ und seine Mitgliedsverbände leisten einen aktiven Beitrag zur gesellschaftlichen Integration und Weltoffenheit.

  • Der BDKJ und seine Mitgliedsverbände beziehen öffentlichkeitswirksam Stellung gegen alle Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und treten aktiv dagegen ein.

  • Der BDKJ und seine Mitgliedsverbände wollen Einfluss auf die politische Willensbildung nehmen, damit rechte Parteien nicht in den Bundestag, Landesparlamente und Kommunale Parlamente einziehen.

 

Auf diesen Zielen basiert der Aktionszeitraum von September 2016 bis September 2017, zu dem weitere Informationen auf der Website des BDKJ Bundesverbandes zu finden sind.

Zukunftszeit in der Diözese Passau

Im Rahmen des Studienteils der BDKJ Diözesanversammlung II-2016 wird die Aktion "Zukunftszeit" auch im BDKJ Passau begonnen. Mit einem Impulsreferat von Dr. Martin Rötting zum Thema "Unsere Pflicht als ChristInnen gegen Menschenfeindlichkeit einzutreten" und einem anschließenden Argumentationstraining gegen Stammtischparolen wird die Aktion eingeläutet.